Das lokale Netz des Intranators und der Gegenseite verwenden einen identischen oder zumindest überlappenden Netzbereich. In diesem Beispiel ist dies 192.168.1.0/24.
Um den Adresskonflikt zu lösen, wird das lokale Netz der Gegenseite auf 192.168.10.0/24 umgeschrieben. Möchte ein Rechner aus dem LAN des Intranators also die Gegenseite erreichen, muß er die entsprechende IP im Netz 192.168.10.0/24 ansprechen anstatt 192.168.1.0/24 zu verwenden.
Gleichzeitig ist das LAN des Intranators für die Gegenseite unter 192.168.2.0/24 zu erreichen.
Beide Adressumschreibungen finden auf dem Intranator statt, die Gegenseite bekommt davon nichts mit. Wird auf beiden Seiten des VPNs ein Intranator verwendet, darf die Adressumschreibung nur auf einer Seite eingestellt werden.
