Als Erweiterung zum Konzept von öffentlichen und privaten Schlüsseln gibt es Zertifikate. Dabei wird der öffentliche Schlüssel von einer Zertifizierungsstelle (engl. Certification Authority, abgekürzt CA) digital signiert. Das ermöglicht bei größeren Installationen, daß eine Gegenstelle anhand der digitalen Signatur feststellen kann, ob ein Schlüssel gültig ist, ohne daß der Schlüssel selbst vorher installiert wurde.
Für den Intranator bringt eine solche Zertifizierungsstelle normalerweise nur wenig Vorteile. Dennoch setzt der Intranator konsequent den Zertifikatsstandard X.509 ein, da sich dieser Standard in der Praxis anstatt einfachen Public-/Private-Key-Paaren durchgesetzt hat.
Um die Bedienung zu vereinfachen, erzeugt der Intranator normalerweise selbstsignierte Zertifikate, bei denen der Inhaber (Subject genannt) auch gleichzeitig der Zertifikatsaussteller (Issuer) ist. Dadurch sind bei der Bedienung keine zusätzlichen Schritte für die Verwendung von Zertifikaten nötig. Selbstverständlich können aber auch externe Zertifizierungsstellen verwendet werden.