Bei POP3S (Post Office Protocol Version 3 Secure) werden die Mails über eine verschlüsselte Verbindung vom Mailserver abgeholt und danach üblicherweise gelöscht. Sie sind danach nur noch auf dem Rechner des Benutzers vorhanden, der sie abgeholt hat, und werden dort verwaltet.
IMAPS allgemein .
Bei IMAPS (Internet Message Access Protocol Secure) werden die Mails über eine verschlüsselte Verbindung auf dem Mailserver selbst verwaltet. Die Emails bleiben im Gegensatz zu POP3S auf dem Server liegen und werden nur zum Anzeigen abgerufen. Ein Benutzer kann von unterschiedlichen Rechnern aus auf sein IMAPS-Postfach zugreifen. Microsoft Outlook, Outlook Express, Mozilla Thunderbird und viele andere Programme unterstützen IMAP und IMAPS.
Vorteile von POP3S .
Der POP3-Standard wird von praktisch allen verfügbaren Emailprogrammen auf den unterschiedlichsten Plattformen unterstützt.
Abgerufene Emails belegen keinen Platz mehr auf dem Server.
Vorteile von IMAPS .
Zugriff und Bearbeitung der Emails von mehr als einem Rechner aus.
Verschiedene Methoden auf Emails zuzugreifen (z.B. Download der Kopfzeilen von Emails, ohne Inhalt oder Dateianhang).
Gleichzeitiger Zugriff von mehreren Benutzern auf die gleiche Mailbox.
Beim Umstieg auf ein anderes Emailprogramm gehen keine Emails verloren.
Alle Nachrichten werden zentral auf dem Server verwaltet, daher werden alle Emails auch automatisch in das Backup des Intranators einbezogen.
Die Nachrichten können alle per Webmail gelesen und beantwortet werden, alle Antwortemails werden automatisch gespeichert und stehen dann auch im Emailprogramm zur Verfügung – so geht Ihnen kein Teil der Korrespondenz verloren.
Zusammenfassung .
POP3S ist sinnvoll für Benutzer, die nur an einem Rechner mit ihren Emails arbeiten wollen. IMAPS bietet hingegen mehr Möglichkeiten des Zugriffes von verschiedenen Orten aus. Es können sogar Mailboxen für verschiedene Abteilungen eingerichtet werden, die gleichzeitig von mehreren Mitarbeitern benutzt werden können. Der Intranator unterstützt beide Protokolle.
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