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Allgemeine Erklärung: Der Intranator kann beliebig viele Profile verwalten, schneller Wechsel zwischen Profilen ist ebenfalls möglich. Dadurch sind Sie nicht von bestimmten Providern abhängig. Schnelle Zugänge über ISDN oder xDSL, z.B. von der Deutschen Telekom können vom Intranator für das gesamte Firmennetz zur Verfügung gestellt werden. Standleitungen sind genauso einfach zu benutzen.
Bei einem ISDN-Anschluss können Sie Ihren Geräten unterschiedliche Rufnummern zuweisen. Die ISDN-Rufnummern werden als MSN (Multiple Subscriber Number) bezeichnet. Die MSNs werden Ihnen von Ihrer Telefongesellschaft zugeteilt. Ein ISDN-Anschluss der Deutschen Telekom wird von Anfang an mit drei MSNs geliefert, weitere 7 MSNs können kostenfrei bestellt werden.
Wenn Sie den Intranator an einem ISDN-Anschluss betreiben (egal, ob zur Einwahl beim Provider oder für Fernzugriff oder für beides), müssen Sie zunächst die Standard-MSN eingeben. Wenn Sie den Intranator ausschließlich an einem DSL-Anschluss oder einer Standleitung betreiben, ist dies nicht notwendig.
Einstellen der MSNs .
Öffnen Sie auf der Intranator-Weboberfläche den Menüpunkt „System > ISDN > MSN“. Für jede einzustellende MSN/Rufnummer klicken Sie zunächst auf „Neu“, tragen die MSN im Texteingabefeld ein, und klicken auf „MSN speichern“. Sie können eine beliebige MSN „als Standard festlegen“; die aktuelle Standard-MSN wird oberhalb des Texteingabefeldes angezeigt.
Beachten Sie, dass Sie nur MSNs eintragen dürfen, die Ihnen von Ihrer Telefongesellschaft für diesen Anschluss zur Verfügung gestellt wurden und auf Ihrer Telefonanlage (falls vorhanden) auf den Anschluß des Intranators geschaltet sind. Zuletzt tragen Sie Ihre Vorwahl unter „System > ISDN > Vorwahl“ ein.
Betrieb an ISDN-Telefonanlagen .
Sie können den Intranator auch an einer ISDN-Telefonanlage betreiben. Je nach Konfiguration Ihrer Telefonanlage muss zur Belegung einer Amtsleitung eine Zahl (z.B. 0) vorgewählt werden. Dies können Sie zusammen mit der Vorwahl unter „System > ISDN > Vorwahl“ einstellen.
In der Konfiguration unterscheiden sich Internetverbindungen über ISDN oder DSL hauptsächlich in einem Punkt: Bei ISDN muss die Rufnummer des Providers angegeben werden; bei DSL ist dies nicht nötig. Bei ISDN-Einwahl verwendet der Intranator das PPP-Protokoll, bei DSL-Verbindung das PPPoE- oder PPTP-Protokoll. Sowohl bei ISDN als auch bei DSL kann der Intranator die Verbindung nach frei wählbarer Leerlaufzeit automatisch trennen, was bei zeitbasierten Tarifen hilft, Onlinekosten zu sparen. Der Aufbau der Verbindung ist entweder manuell über die Weboberfläche des Intranators möglich oder automatisch bei Zugriff vom lokalen Netzwerk auf das Internet (mit „Dial-On-Demand“). Der Intranator wird mit voreingestellten Profilen zur Call-By-Call-Einwahl per ISDN bei Arcor und Freenet ausgeliefert. Sie können diese Profile nach Belieben ändern oder ein neues Profil für Ihren Provider erstellen.
Verfügen Sie über eine Internetanbindung mit mehreren festen IP-Adressen, finden Sie Hinweise zur Konfiguration im Intranator Referenzhandbuch, Abschnitt 5.6, „Offizielle IPs und DMZ“.
Wenn Sie von Ihrem DSL-Provider einen Router mit integriertem DSL-Modem erhalten haben, versuchen Sie zunächst herauszufinden, ob sich das Gerät auf „PPPoE durchschleifen“ oder „Nur Modembetrieb“ stellen lässt. Das Gerät arbeitet somit nur als DSL-Modem. Da der Intranator dann selbst die externe IP der Internetverbindung erhält, funktionieren insbesondere VPN und Port-Forwarding besser als wenn der Intranator hinter einem weiteren Router hängt.
Sollte die Funktion nicht verfügbar sein, schließen Sie den Router an die „DSL/Router“-Schnittstelle des Intranators an. Wenn der Router über einen DHCP-Server verfügt, legen Sie ein Providerprofil vom Typ „Router (DHCP)“ an, andernfalls verwenden Sie „Router Standleitung“ und konfigurieren auf Router und Intranator ein Netz mit einem anderen Netzbereich als das lokale Netz.
Über die Eingabemasken „Typ“, „Wahl“ (nur bei ISDN), „Einstellungen“, „Firewall“ und „Email“ können Sie die Profile konfigurieren:
Typ .
Welches der beiden DSL-Protokolle verwendet wird, erfahren Sie von Ihrem Provider. In Deutschland ist PPPoE weiter verbreitet, in anderen europäischen Ländern PPTP.
Wahl (nur ISDN) .
Wählen Sie im Pulldown-Menü „Eigene Telefonnummer (MSN)“ die gewünschte MSN aus. Wenn Sie bei Ihrer Telefongesellschaft einen Einzelverbindungsnachweis beantragt haben, werden die Verbindungen zum Provider unter der hier angegebenen MSN aufgelistet. Im Eingabefeld „Telefonnummer“ geben Sie die Rufnummer des Providers ein. Unter „Anwahlversuche“ können Sie festlegen, nach wie viel erfolglosen Anwahlversuchen (z.B. wenn besetzt ist) der Verbindungsaufbau abgebrochen werden soll. Klicken Sie nun auf „Einstellungen speichern“.
Verbindung (nur DSL-PPTP) .
Lassen Sie das Feld „Providerkennung“ zunächst leer. Gibt es beim Verbindungsaufbau Probleme, fragen Sie bei Ihrem Provider nach, ob Sie eine Providerkennung eintragen müssen (oft auch „Phone“-Feld genannt).
Die IP des DSL-Modems ist in den allermeisten Fällen 10.0.0.138.
Einstellungen (ISDN, DSL) .
Mit „Verbindungs-Timeout“ können Sie einstellen, nach wie vielen Sekunden Inaktivität die Internetverbindung automatisch getrennt werden soll, um Gebühren zu sparen. Unter „Domain Name Server (DNS)“ können Sie manuell den DNS-Server ihres Providers eintragen oder den Intranator bei der Einwahl automatisch konfigurieren lassen (Voreinstellung).
Bei „Login“ geben Sie Ihre Benutzerkennung ein, die Sie von Ihrem Provider erhalten haben. Bei „Passwort“ und „Passwort-Bestätigung“ geben Sie ihr Passwort ein; das Passwort wird auf dem Bildschirm verborgen dargestellt.
Einstellungen (Standleitung) .
Geben Sie bei „Lokale IP“. die externe IP-Adresse ein, die der Intranator erhalten soll. Dabei handelt es sich um eine IP-Adresse, die ihnen Ihr Provider zur Verfügung gestellt hat.
Tragen Sie bei „Router IP“. die Adresse des Routers ein.
Die Router-Adresse muss mit der Lokalen IP in einem eigenen Netz liegen. Dieses eigene Netz darf sich nicht mit dem lokalen Netz oder einem der lokal gerouteten Netze überschneiden. Beachten Sie auch die korrekte Einstellung der Netzmaske, die die Größe dieses Netzes festlegt. Oft werden für die Anbindung von Routern sehr kleine Netze mit Netzmasken wie z.B. 255.255.255.252 (4 IPs) oder 255.255.255.254 (2 IPs) verwendet.
Ihr Provider kann ihnen auch die Adressen eines oder mehrerer Nameserver mitteilen, die Sie dann bei DNS 1 und DNS 2 eintragen können. Die Angabe eines zweiten DNS-Servers ist nicht notwendig.
Soll der Intranator nur eingeschränkt, z.B. nur als Emailserver, verwendet werden, so kann es sinnvoll sein, den Internetzugang für die Rechner im lokalen Netz über einen anderen Router abzuwickeln. Damit auch der Intranator den anderen Router zum Zugang in Internet verwenden kann, obwohl er nicht über die externe Schnittstelle angesprochen wird, können Sie den Verbindungstyp „Router im lokalen Netz“ verwenden.
Hier können Sie eine Firewallregelliste für diesen Provider auswählen. Regellisten können unter „Netzwerk > Firewall > Regeln“ editiert werden.
„VPN Verbindungen aktiviert“. erlaubt den Zugriff auf das Netzwerk über vorkonfigurierte Verbindungen mit anderen Computern. Nehmen Sie Einstellungen für VPNs unter „Dienste > VPN > Verbindungen“ vor. Falls Sie mit der Firewall XL ein vollständiges Regelprofil erstellet haben, so müssen Sie dort UDP Port 500 und 4500 durchlassen.
„Bandbreitenmanagement“. Bei Aktivierung wird die bereitgestellte Bandbreite optimal ausgenutzt, grössere Uploads/Downloads blockieren nicht alle anderen Verbindungen. Für die Upstream/Downstream Geschwindigkeit tragen Sie ihre Maximalwerte ein, der Intranator regelt dann intern die Verteilung der zur Verfügung stehenden Bandbreite. Standardwerte: ISDN Leitungen haben im Normalfall einen Down-/Upstream von 64 kBit/s, normales T-DSL der Telekom 1024/128 kBit/s.
Email .
Hier stellen Sie die verbindungsspezifischen Email-Optionen ein. Die allgemeine Konfiguration des Email-Servers wird im Abschnitt 4.4, „Email-Server“ beschrieben.
„Email Transfer unterdrücken“. Aktivieren Sie diese Option, wenn über die aktuelle Verbindung keine E-Mails versendet oder empfangen werden sollen (z.B. wenn Sie sich über diese Verbindung in ein privates Netzwerk ohne Anbindung zum Internet einwählen).
„Email Relay Server verwenden“. Bei Deaktivierung versucht der Intranator, ausgehende E-Mails direkt an die Empfänger zu versenden. Die meisten Gegenstellen nehmen allerdings keine Emails von IPs aus den Einwahlpools der Internetprovider direkt entgegen. Bei Aktivierung geben Sie einen Mailserver ein, an den der Intranator alle ausgehenden Mails weiterleitet. Die meisten Domain-Provider stellen Ihren Kunden einen solchen Server zur Verfügung.
„Authentifizierung beim Relay Server“. Geben Sie hier an, ob und auf welche Weise Sie sich beim Relay Server authentifizieren müssen. Informationen dazu erhalten Sie von Ihrem Provider. Falls die Authentifizierung per SMTP-AUTH erfolgt, müssen Sie noch Login und Passwort eingeben. Normalerweise können Sie Login und Passwort eines POP3-Postfachs verwenden.
Unter dem Menüpunkt „Netzwerk > Provider > Automatik“ können Sie den automatischen Verbindungsaufbau konfigurieren.
„Automatischer Verbindungsaufbau“. Ist diese Option aktiviert, so wird bei Internetzugriff aus dem lokalen Netz automatisch eine Verbindung aufgebaut (Dial-On-Demand). Ist die Option deaktiviert, so muss die Internetverbindung manuell über die Weboberfläche oder von einem Rechner im Netzwerk über das Traybar-Tool gestartet werden. Die Option zur automatischen Trennung nach wählbarer Leerlaufzeit (s.o.) ist hiervon unabhängig.
„Provider“. Hier stellen Sie das Providerprofil ein, über den der automatische Verbindungsaufbau stattfinden soll. Es ist nur ein Profil gleichzeitig möglich.
![]() | Achtung |
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Über das hier eingestellte Profil stellt der Intranator auch die Verbindung für das Software-Update her. Dies geschieht auch dann, wenn „Automatischer Verbindungsaufbau“ deaktiviert ist! Mehr über das Softwareupdate und die Konfiguration lesen Sie in Abschnitt 6.2, „Update“. |
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